Dr. med. Ulf Blecker
Facharzt fόr Orthopδdie, Sportmedizin, ambulante Operationen und stationδre Operationen

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Dr. med. Ulf Blecker, Facharzt fόr Orthopδdie, Dόsseldorf.

Kniearthrose

Rόckenschmerzen

Osteoporose

Rheuma

Sprunggelenkverletzung

Dr. med. Ulf Blecker, Facharzt fόr Orthopδdie, Sportmedizin in Dόsseldorf.

Osteoporose

Unter Osteoporose / Knochenschwund wird eine Skeletterkrankung verstanden, bei der das Gleichgewicht der Knochenregeneration gestφrt ist.
Die Folgen: „Es kommt zu einer niedrigeren Knochenmasse und einem schlechteren Knochenaufbau. Das heiίt, die Qualitδt der Knochenstruktur verschlechtert sich immer mehr. Dies kann zu einem Bruch des Knochens fόhren. Die erhφhte Frakturanfδlligkeit kann das gesamte Skelett betreffen.

Die Osteoporose ist eine still verlaufende Krankheit, die sich zunδchst ohne bemerkbare Symptome entwickelt. Ist die Erkrankung jedoch fortgeschritten, zeigen sich typische Anzeichen wenn zum Beispiel die Wirbelsδule betroffen ist.
 
Erste Hinweise auf eine Osteoporose kφnnen sein:

  • Grφίenabnahme von mehr als 4 cm
  • Tannenbaumphδnomen: Der Grφίenverlust der Wirbelsδule fόhrt zu charakteristischen Hautfalten vom Rόcken zu den Flanken.
  • Osteoporose-Bδuchlein: Aufgrund der verkόrzten Wirbelsδule wφlbt sich der Bauch nach vorne.
  • Witwenbuckel: Der keilfφrmige Einbruch der Brustwirbel fόhrt zum typischen Rundrόcken, der gemeinhin als Witwen- oder Witwerbuckel bezeichnet wird.
  • Damit verbunden leiden Osteoporose Patienten hδufig unter typisch dumpfen Rόckenschmerzen.

Risikofaktoren

Heute weiί man, dass folgende Faktoren fόr die Ausbildung der Osteoporose eine zentrale Rolle spielen:

  • Steigendes Alter: 80 Prozent der Erkrankten sind Frauen nach den Wechseljahren.
  • Erbfaktoren: Frauen, in deren Familie Osteoporose schon aufgetreten ist, sind besonders gefδhrdet.
  • Φstrogen-Mangel: Mit dem Einsetzen der Menopause kommt es zu einem deutlichen Abfall der Φstrogenkonzentration (weibliche Sexualhormone) im Blut.
  • Immobilitδt: Eine sitzende Bόrotδtigkeit ist hδufig schon in jungen Jahren mit einem erheblichen Bewegungsmangel verbunden. Der Verzicht auf sportliche Aktivitδten, aber auch eine Krankheitsbedingte langfristige Bettruhe, trδgt zu einer niedrigen Knochendichte bei.
  • Negative Calcium-Bilanz: Der Knochen stellt das Calcium-Depot des Kφrpers dar. Eine negative Calcium-Bilanz ( mehr Calcium wird ausgeschieden als aufgenommen ) bewirkt einen Knochenabbau und fφrdert eine Osteoporose.

Eigeninitiative - Basismaίnahmen zur Vorbeugung von Osteoporose und Knochenbrόchen

  1. Muskelkraft und Koordination
    Empfehlenswert ist eine regelmδίige kφrperliche Aktivitδt mit der Zielsetzung Muskelkraft und Koordination zu fφrdern. Auίerdem werden durch kφrperliches Training auch Gehirnleistung, Gleichgewichtssinn und Reaktionsvermφgen verbessert.
  2. Stόrze
    Stolperfallen und andere Sturzrisiken sollten vermieden werden. Hierzu zδhlen auch eine unkontrollierte Einnahme von Beruhigungs- und Schlafmitteln.
  3. Ernδhrung und knochengesunde Lebensweise
    Auch die Ernδhrung ist ein wesentlicher Bestandteil der Osteoporoseverhinderung: Vitamin D und calciumreiche Ernδhrung in Form von Milchprodukten, Obst, Gemόse und Getreideprodukte sollten auf Ihrem tδglichen Speiseplan stehen. Phosphate in z.B. Wurst und Fleisch dagegen sollten sie meiden.

 

 

 

1 Knochenschwund     2 kφrpereigene Substanz

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